gala-vorstellung der „reiter young stars“ beim saison-auftakt in misano

reiter young stars am podium
reiter young stars am podium

RYS-Team KISKA Duo Jonathan Cecotto/Lennart Marioneck holt Gesamtsieg in Lauf 1!

Für die jungen Fahrerinnen und Fahrer der „Reiter Young Stars“ gab es bei den Rennen der GT4 European Series in Misano einen äußerst aufregenden und spektakulären Auftakt in die Saison 2017.

Neueinsteiger Jonathan Cecotto (VEN) konnte dabei gemeinsam mit Lennart Marioneck (DE) im ersten (Nacht-)Rennen sensationell sogar den Gesamtsieg holen!Jonathan, Sohn von Motorsport-Legende Johnny Cecotto, startete mit dem RYS Team KISKA KTM X-BOW GT4 vom fünften Startplatz, verlor dann einige Positionen, zeigte aber schon sehr bald eine starke Performance und setzte sich im Kampf um die Führung in Szene. Nach einem fehlerlosen, schnellen und optimal getimten Boxenstopp war es dann sein Partner Lenny Marioneck, der mit einem perfekt vorgetragenen Überholmanöver in Führung ging.Am Ende jubelte das Duo Cecotto/Marioneck nicht nur über den ersten Sieg beim ersten Rennen der Saison, sondern auch über einen Vorsprung von knapp über neun Sekunden auf den zweitplatzierten Aston Martin und über 17 Sekunden auf den drittplatzierten Porsche. „Anfangs habe ich einige Plätze verloren, da uns aufgrund der BOP auf der langen Geraden Top-Speed fehlt. Dann habe ich meine Fahrweise umgestellt und konnte wieder aufholen. Lenny hat dem Ganzen dann die Krone aufgesetzt und den Sieg heimgefahren, wir sind überglücklich“, so Jonathan Cecotto nach der Siegerehrung.

Eine tolle Vorstellung lieferte auch Stephane Kox (NL) ab: Die Tochter von Peter Kox brachte Ihren RYS Team Schönramer KTM X-BOW GT4 mit tatkräftiger Unterstützung von Arne Hoffmeister (DE) auf Gesamtrang sechs ins Ziel. Drittbestes Team der „Reiter Young Stars“ wurde das Duo Eike Angermayr (AT)/Reinhard Kofler (AT) im RYS Team KTM Fahrzeug. Angermayr schlug sich bei seinem Debüt im internationalen Motorsport beachtlich, und das obwohl der junge Oberösterreicher zuvor noch nie ein Nachtrennen bestritten hatte. Unbelohnt blieb hingegen eine starke Aufholjagd von Mads Siljehaug (NOR), der, nachdem er den RYS Team InterNetX KTM X-BOW GT4 von Jamie Vandenbalck (BEL) übernommen hatte, ebenso schnelle Rundenzeiten wie der spätere Sieger Cecotto fahren konnte: Ein Reifenschaden warf ihn wenige Momente vor Schluss bis auf Rang 17 zurück.

Der zweite Rennlauf in Misano hätte dann der totale (Dreifach-)Triumph für die Reiter Young Stars werden können, doch individuelle Fehler führten dazu, dass am Ende das Duo Cecotto/Marioneck im RYS Team KISKA KTM X-BOW GT4 mit Gesamtrang sechs erneut das beste KTM Team war. Zuvor lag die Paarung allerdings schon auf Rang zwei, nach einer Berührung durch „RYS“-Kollege Reinhard Kofler, der die sensationelle Fahrt von Eike Angermayr nach deren Boxenstopp fortsetzen wollte, fiel man aber zurück, während das Rennen für Kofler vorzeitig beendet war. Zu diesem Zeitpunkt wäre mit Jamie Vandenbalck jedoch noch immer ein KTM X-BOW GT4 auf dem Weg zum klaren Sieg gewesen, doch der Belgier fuhr am etwas chaotisch eingesetzten Safety-Car vorbei, was für ihn und Teamkollege Mads Siljehaug in einer Disqualifikation endete. Zweitbestes RYS-Team wurde erneut die Paarung Kox/Hoffmeister (Gesamtrang acht), die drittschnellsten „Young Stars“ waren Emil Westman (FIN)/Samuel Sladecka (SK) auf Gesamtrang 20, die sich nach einem verkorksten Wochenende gegen Ende hin stetig steigern konnten.

Erfolgreiches Debüt für das „Reiter Young Stars“ Sieger-Duo des Jahres 2016: Erste Podiums-Platzierung für Caitlin Wood/Marko Helistekangas im zweiten Rennen!


34 hochkarätige GT3-Fahrzeuge, ebenso viele hochkarätige Fahrer-Paarungen: Das Debüt für die erfolgreichen „Reiter Young Stars“ des Jahres 2016 in die Liga der Supersportwagen kann man nicht gerade als „einfachen“ Start bezeichnen, immerhin gilt die „Blancpain Sprint Series“ als anspruchsvollste GT3-Rennserie der Welt. Doch die Australierin Caitlin Wood und Ihr finnischer Kollege Marko Helistekangas ließen sich davon über weite Strecken nicht beeindrucken und spulten Ihr Programm ab, das vor allem ein Ziel hatte: Lernen! Am Ende gab es eine enttäuschende Nullnummer im Qualifying-Rennen nach einem späten, unglücklichen Zwischenfall beim Überrunden, aber auch ein mehr als erfreuliches Podium-Finish in der „Silver Cup“ Wertung sowie Gesamtrang 21 im Hauptrennen! Hans Reiter, Chef von Reiter Engineering und Initiator der „Young Stars“, zog ein positives Fazit: „Erwartungsgemäß haben die Jungs hier nicht auf uns gewartet, aber es war schön zu sehen, dass es eine steile Lernkurve gab und dass sich Caitlin und Markko bei ihrem Debüt doch respektabel geschlagen haben. Darauf lässt sich aufbauen und der Pokal für den dritten Platz im Silver Cup ist eine zusätzliche Motivation!“

 

 

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