Renndebut des neuen Gallardo LP560 GT3. Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis führten in Paul Ricard (FRA) erstmals den neuen von Reiter Engineering aufgebauten Lamborghini Gallardo LP560 GT3 in einem Rennen aus. Bereits im freien Training konnte man das grosse Potential des Neulings aufzeigen, als die beste Rundenzeit aller GT Fahrzeuge zu Buche stand. Kox / von Thurn und Taxis schlugen dabei auch stärker eingestufte GT2 Modelle sowie die Favoriten der GT3, den Audi R8 sowie den Ford GT. Hinter vier Prototypen belegten Kox / von Thurn und Taxis den funften Rang.
Im Zeittraining ging es sogar noch einen Platz nach vorne. Inmitten von sechs, nur 900 KG schweren Sportprototypen, konnten Peter Kox undAlbert von Thurn und Taxis auf die dritte Startposition nach vorne fahren. Ihre GT Konkurrenz ließen sie dabei um 2,3 Sekunden zuruck. Peter Kox bestritt das erste von drei Rennen. Nach 21 Runden sah der Niederländer die Zielflagge als Dritter der GT. Allerdings wurde Kox durch ein Elektronikproblem einer Vorförderpumpe des Benzintanks eingebremst. Als Folge des absinkenden Benzindrucks ging das V10Triebwerk in der Linkskurve vor Start – Ziel jedes Mal aus.
Im zweiten Lauf, ebenfalls über 30 Minuten, übernahm Albert von Thurnund Taxis das Volant des Gallardo LP560 GT3. Er fuhr dabei im Gesamtklassement nicht nur auf das Podium (Rang 3), sondern sicherte sich auch den zweiten Platz in der GT Klasse. Das abschließende Rennen uber 60 Minuten konnte die Lamborghini Crew leider nicht beenden. Obwohl Kox / von Thurn und Taxis nach 22 Runden aufgeben mussten, wurden sie noch als Sechste bei den GT gewertet. Der enge Zeitplan zwischen den einzelnen Rennen der Eintagesveranstaltung ließ keine abschließende Reparatur des
Elektronikproblems zu.