Das erste Nachtrennen der FIA-GT seit 2002 war für Jos Menten und Peter Kox im #28 Reiter Engineering Lamborghini Murcielago R-GT ein fast perfektes Wochenende. Nach dem Qualifying zeigte sich Teamchef Hans Reiter sehr zufrieden: „Wir sind auf Platz fünf nur 2/10 Sekunden hinter der ersten Startreihe zurück. Bei der derzeitigen Leistungsdichte in der FIA-GT auf dieser Strecke ein Ergebnis mit dem wir mehr als zufrieden sind.“

Um den Zeitrückstand im Rennen aufzuholen, wollte man sich den schonenden Umgang mit den Reifen zu Nutze machen. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern beansprucht der Lamborghini Murcielago R-GT die Reifen deutlicher weniger und so entschied sich das Team nur einmal Reifen zu wechseln – gegenüber zwei Wechseln der Konkurrenz. Startfahrer Peter Kox kam bereits nach 20 Minuten Renndauer zum ersten von zwei Pflichtboxenstopps herein und übergab den Lamborghini an Jos Menten.

Die Boxenanlage des nur 2,7km langen Adria Raceway bietet den Teams leider nur begrenzten Raum für die Boxenstopps.

Fast gleichzeitig als Menten zum zweiten Pflichtstopp in die Boxengasse abbog, stoppe das Corvette Team der Nachbarbox unplanmäßig – eine vor dem Rennen getroffene Absprache zur Nutzung des Boxenstoppplatz war somit hinfällig. Die Corvette parkte vor der Reiter Engineering Box und Jos Menten konnte den Lamborghini nicht für die Mechaniker einparken – dies kostete das Team gut 50 Sekunden. 50 Sekunden die nach 2h Renndauer den dritten Platz bedeutet hätten. „Hätte, wenn und aber zählt aber leider nicht. Der sechste Platz entsprach in Adria schon unserem Rennspeed“ resümiert Hans Reiter den siebten Saisonlauf der FIA-GT.

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