Im Freien Training mussten Peter Kox und Jos Menten behutsam agieren, da man durch das Auslassen eines Rennens in Nogaro reglementsbedingt nur wenig Reifenmaterial zur Verfügung hatte. „Die Performance stimmt schon, 1.28er Zeiten sind sicher noch möglich“, prophezeite Hans Reiter. Lokalmatador Jos Menten reduzierten den Rückstand auf die Spitze im Zeittraining mit einer Rundenzeit von 1.27,351 Minuten noch um einige Zehntel, was rang 10 in der Startaufstellung bedeutete.
Jos Menten arbeitete sich im ersten kurzen Stint von 14 Runden auf Rang Acht nach vorne und übergab plangemäß an Peter Kox. Für den Niederländer ging die Strategie eines Frühen Stopps voll auf und so konnte er bis auf Platz Zwei nach vorne fahren. Dort hielt sich Kox während seines ganzen Mittel Turn. Auch die mit schnellen Zeiten drängende Corvette von Carsport Holland hielt Kox hinter sich und bog in Runde 48 zum zweiten Pflichtstopp in die Boxengasse ab. Jos Menten ging als Siebter wieder ins Rennen.
Ein harter aber fairer Zweikampf mit einem der BMS Aston Martin beherrschte lange den letzten Rennabschnitt, letztendlich konnte sich Jos Menten jedoch durchsetzen und fuhr Rang 6 nach Hause.
Das Rennergebnis aus Zolder:
1. Wendlinger / Sharp Aston Martin DBR9
2. Kumpen / Longin Corvette C5-R
3. Bartels / Biagi Maserati MC12
4. Hezemans / Deletraz Corvette C6.R
5. Montanari / Ramos Maserati MC12
6. Menten / Kox Lamborghini Murciélago R-GT
7. Gounon / Monfardini Aston Martin DBR9
8. Bertolini / Piccini Maserati MC12
9. Lechner / Lichtner-Hoyer Aston Martin DBR9
10. Aucott / Daoudi Maserati MC12
In der Markenwertung beendete Lamborghini die Saison auf Rang Vier hinter Maserati, Corvette und Aston Martin.













