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05/2008– 10.04.2008

Drei Siege beim Auftakt der Europäischen Rennsaison
Die europäische Rennsaison begann mit den nationalen GT3 Serien in Frankreich, Großbritannien und Italien– gemischte Ergebnisse für Lamborghini

FFSA GT3: Sieg und Blechschaden Teil 1
In Nogaro begann für First Racing und James Ruffier Racing die Rennsaison 2008. Insgesamt 23 Fahrzeuge traten an, um die ersten Punkte des Jahres zu sammeln. Für das erfolgreichste Gallardo Team Dubreuil / Briche (First Racing) war das erste Rennen jedoch schon in der ersten Kurve vorbei. Im Zeittraining hatten beide Piloten noch einen Platz in der ersten Startreihe erobern können, der Start von Bruno Dubreuil am Samstag endete aber leider im Aus nach Unfall.

David Tuchbant im zweiten First Gallardo übernahm die Rolle und setzte sich in der Spitzengruppe fest. Nach dem Fahrerwechsel auf Antoine Leclerc erhöhte man den Druck auf die Spitze und holte schließlich den Sieg für Lamborghini im ersten FFSA GT3 Rennen der Saison. Die Ruffier Gallardo beendeten den Lauf auf den Rängen 14 (Miloe / Miloe) und 19 (Cabanne / Sourd).

Im zweiten Rennen schien Antoine Leclerc den Sieg wiederholen zu können. Doch nach hart aber fair geführten Zweikämpfen verlor der First Racing Pilot vier Ränge an die starke Konkurrenz. Tuchbant / Leclerc konnten schlussendlich im 20 Wagen starken GT3 Feld den fünften Endrang sichern. Auf den Plätzen 18 (Miloe / Miloe) und 20 (Cabanne / Sourd) liefen die James Ruffier Gallardo im Ziel ein.

Der Meisterschaftsstand nach zwei Läufen:
1. Ruffier / Peyroles Dodge Viper 36 Punkte
2. Campbell / Jakubowski Ferrari 430 34 Punkte
3. Leclerc/ Tuchbant Lamborghini Gallardo 34 Punkte
4. Rosier / Morel Dodge Viper 30 Punkte
5. Largere Roux / Brandela Ferrari 430 30 Punkte

Britische GT: Sieg und Blechschaden Teil 2

Piers Johnson und Adam Jones begannen die Saison 2008 mit der Bestzeit im allerersten freien Training der Britischen GT Meisterschaft.

Sie schlugen den besten Ferrari von Lester / Simonsen um mehr als eine Sekunde. Das Zeittraining für das erste Rennen brachte dann jedoch wieder hervor, wie eng und ausgeglichen das GT3 Feld ist. Startplatz 5 für Oliver Morley (Tech9 Gallardo), Rang 14 für Piers Johnson (Team Modena Gallardo).

Tom Ferrier verbesserte das Ergebnis im zweiten Training. Mit sechs Zehnteln Rückstand eroberte der Tech9 Pilot mit Rang 2 einen Platz in der ersten Startreihe für das zweite Rennen. Adam Jones stellte seinen Gallardo auf Rang 7.

Das erste Rennen am Ostersonntag begann dramatisch. Noch in der ersten Runde geriet Piers Johnson im Zweikampf ins Gras und flog kapital mit seinem Gallardo ab. Johnson blieb unverletzt, für den Team Modena Gallardo war das Wochenende jedoch vorbei. Der verbliebene Gallardo von Oliver Morley kam auf Rang 3 nach vorne bis eine Safety-Car-Phase nach einem Unfall in der GT4 Klasse die Positionen einfror.

Nach Rennfreigabe und Routinestopps blieb der Tech9 Gallardo auf Platz 3. Ein Ausfall der Benzinpumpensicherung in Runde 11 von 17 ließ Ferrier / Morley jedoch auf Rang 20 zurückfallen.

Wesentlich positiver lief der zweite Lauf am Montag ab. Ferrier / Morley hielten sich von Anfang an auf Rang 2. Nach den Pflichtstopps entbrannte an der Spitze ein harter Kampf, bei dem sich Ferrier / Morley jedoch sechs Runden vor Schluss durchsetzen konnten und ihren ersten Sieg in der Britischen GT Meisterschaft einfuhren. Knapp eine Sekunde vor dem schnellsten Ferrari Team kreuzten sie nach 35 Runden in Oulton Park die Ziellinie.

Der Meisterschaftsstand nach zwei Läufen:
1. Cullen / Shovlin Ferrari 430 GT3 15 Punkte
2. Ferrier / Morley Lamborghini Gallardo 10 Punkte
-. Simonsen / Lester Ferrari 430 GT3 10 Punkte
-. Clark / O´Neil Dodge Viper 10 Punkte
3. Burton / Wilcox Ferrari 430 GT3 8 Punkte
-. Sutton / Meadows Ferrari 430 GT3 8 Punkte
4. Ashburn / Williams Porsche 997 Cup S 5 Punkte
5. Gomall / Bames Dodge Viper 3 Punkte
-. Bryant / Foster Dodge Viper 3 Punkte
6. Alexander / Brentwood AstonMartin DBRS9 2 Punkte
-. Bamford / Griffin Ferrari 430 GT3 2 Punkte
-. Jones / Jones Ascari KZ1R 2 Punkte

Italienische GT: Hoch und Tief für MIK Corse

Mit einem Sieg und einer Nullnummer reisten Romano Morza und Sbirazzuoli Cedric vom ersten Rennwochenende der Italienischen GT Meisterschaft in Monza ab. Lauf 1 wurde zur sicheren Beute der Gallardo Piloten, im zweiten Rennen blieben sie punkt los. In der Meisterschaft liegen Morza / Cedric nun auf Rang 5