

Zweimal Podium in Belgien, Top 10 Ergebnis in England
Belcar: Zwei Podiumsplätze zum Auftakt
Danny de Laet im JD by Astromega Gallardo sorgte für die beste Qualifying Position der vier Lamborghini Gallardo beim ersten Rennwochenende der Mediagroep van Dyck Belcar Serie in Zolder. Mit nur zwei Zehnteln Rückstand auf die Pole Position belegte de Laet beim Debüt im Gallardo Startrang 3 für das erste Rennen.
Auch im zweiten Zeittraining konnte die JD by Astomega Truppe die schnellste Lamborghini Zeit für sich verbuchen. Diesmal war Tim Verbergt sechst schnellster.
Unter nassen Startbedingungen hielt sich Tim Verbergt anfangs in der Spitzengruppe, fiel nach den Boxenstopps aber aus den Top10 heraus.
Eine Stop-and-Go Strafe aufgrund zu kurzer Boxenstandzeit sorgte für den Rückstand. Mit umsichtiger Fahrweise schoben sich Haane / van Hool sukzessive nach vorne und beendeten den Auftaktlauf zur Belcar auf dem bravourösen zweiten Rang. De Laet / Verbergt wurden 12., Dockerill / Greensall /Chad Racing) kamen auf Rang 14 ins Ziel.
Die Anfangsphase des zweiten Laufes am Sonntagnachmittag übersteht nur van Hool (#10 Astromega Gallardo) unbeschadet innerhalb der Top 5. Seine Markenkollegen landen in einem allgemeinen Getümmel im Kiesbett der ersten Schikane. Im Laufe des 60 Minuten langen Rennens können sich van Hool / Haane bis auf Rang 3 nach vorne arbeiten und erkämpfen sich erneut eine Podiumsplatzierung. Nach Befreiung aus dem Kies eilen die anderen drei Gallardo Teams dem Feld hinterher und belegen nach 350 Runden die Ränge 11 /de Laet / Verbergt), 14 (Vollebergh / Thiers) und 19 (Dockerill / Greensall).
Britische GT: Desaster in Großbritannien
Ein turbulentes erstes Rennen bot sich den Zuschauern in Knockhill.
Insgesamt vier Safety-Car-Phasen aufgrund diverser Dreher und Ausrutscher sorgten mehrfach für eine Neusortierung des Feldes. Ein kurzes Rennen erlebte Tom Ferrier im Tech9 Gallardo. Ein Dreher in der ersten Kurve warf den von Platz 7 gestarteten Ferrier weit zurück, ein zweiter Abflug in Runde 8 in „Scottsman“ brachte das Ende.
Und das Pech sollte der Tech9 Crew treu bleiben. Nach den obligatorischen Boxenstopps hielt sich Jason Templeman auf Rang 2, bekam aber ein Stop-and-Go Strafe, weil sein Team in etwas zu früh wieder ins Rennen geschickt hatte. In Knockhill galt eine Stoppzeit von mindestens 45 Sekunden, die man aber unterschritten hatte. Dadurch fielen Templeman / Machitski auf Rang 6 zurück. Zwei Plätze dahinter sortierten sich mit Ben de Zille Butler / Guy Harrington zwei neue Piloten im Team Modena Lamborghini Gallardo ein.
Auch am Sonntag hatte der Fahrer des Safety-Car keinen ruhigen Job.
Diverse Unfälle auf schlüpfrigem Geläuf sorgten für Beschäftigung. Leider sorgten auch zwei Gallardo Piloten für seinen Einsatz. Kurz vor Einfahrt in die Boxengasse zum Absolvieren des Pflichtsotpps versuchte Guy Harrington (Team Modena) an Leo Machitski (/Tech9) vorbei zu gehen. Dabei berührten sich die Gallardo, wobei Harringtons Einsatz im Kies endete. Machitski konnte mit erheblichem Zeitverlust weiterfahren.
Am Ende belegten Machitski / Templeman Rang 12. Ein ereignisloses Rennen hatten Ferrier / Morley im zweiten Tech9 Gallardo, die sich auf Platz 8 klassierten. Im Gesamtklassement der Britischen GT Meisterschaft sind Tom Ferrier und Oliver Morley sind mit 11 Punkten auf Rang 11 die bestplatzierten Lamborghini Piloten.