Lauf Vier zur Australischen GT auf dem Queensland Raceway wurde zum Durchmarsch von Bryce Washington. Der NATRAD Pilot musste sich in lediglich einer von drei Trainingssitzungen der Konkurrenz geschlagen geben. Die Entscheidende jedoch, in der es um die Pole Position ging, entschied Washington jedoch für sich.

Fast eine Sekunde knüpfte der Australier seinen Verfolgern ab. 1.10,9019 Minuten brachten Startplatz 1 noch vor den vom Papier her überlegenen GT2 Autos von Ferrari und Porsche sowie der GT3 Konkurrenz von Aston Martin, Porsche, Lotus und Ferrari.

Trotz inzwischen 100 KG Mehrgewicht aufgrund seiner Erfolge in den vorherigen Läufen, konnte Bryce Washington die Pole umsetzen und seinen dritten Gesamtsieg in der Australischen GT Meisterschaft einfahren.

Ergebnis Lauf 1:
1. Washington – Lamborghini Gallardo
2. Simonsen – Ferrari 360 GT
3. Wall – Porsche 996 GT3-RSR

Auch in Lauf 2 konnte sich Washington durchsetzen, obwohl kurzzeitig Probleme mit Getriebe und ABS auftraten. Erneut hatte die versammelte GT2 und GT3 Konkurrenz keine Chance. Gesamtsieg Nummer 4 war nach 15 Runden gesichert.

Ergebnis Lauf 2:
1. Washington – Lamborghini Gallardo
2. Wall – Porsche 996 GT3-RSR
3. Simonsen – Ferrari 360 GT

Alle Probleme waren im dritten Rennen des Tages ausgemerzt, so dass Washington wieder ungehindert Gas geben konnte. Erneut dominierte der Lamborghini Pilot und siegte zum dritten Mal an diesem Wochenende. Damit liegt Washington nur noch vier Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden Allan Simonsen.

Ergebnis Lauf 3:
1. Washington – Lamborghini Gallardo
2. Wall – Porsche 996 GT3-RSR
3. Kaias – Aston Martin DBRS9

Pech dagegen für Ian Palmer im zweiten Lamborghini Gallardo. Schon im freien Training war Palmer einer der schnellsten GT3 Piloten auf der 3,1 Kilometer langen Piste. Ein Unfall von Ferrari Fahrer Miller ließ Palmer keinen Raum für ein Ausweichmanöver und der Gallardo wurde schwer beschädigt. Für Ian Palmer war das Rennwochenende frühzeitig zu Ende.