Reiter Engineering triumphiert bei NLS3 mit Klassensieg
08.05.2026
Kirchanschöring, Bayern – Reiter Engineering kehrte am vergangenen Wochenende (10.–11. April 2026) zur NLS3 in die „Grüne Hölle“ zurück, um das intensive Entwicklungsprogramm des KTM X-BOW GTX fortzusetzen. Nach einem produktiven Saisonauftakt reiste das Team mit einem verfeinerten Aufgebot und einer klaren Mission zum Nürburgring: den Fortschritt beim Setup der letzten Wochen zu bestätigen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Teams wurde am Samstag zusätzlich gestärkt, als Marcel Marchewicz zum Team stieß, um das Fahrer-Lineup für das Rennen zu komplettieren.
Freitag – Optimale Bedingungen für technische Weiterentwicklung
Die Testfahrten am Freitag begannen unter klarem Himmel. Obwohl die Eifelluft kühl blieb, beschrieben die Fahrer die Bedingungen als „optimal“ für die Erfassung sauberer Daten. Die Piloten verbrachten den Tag damit, verschiedene Setup-Konfigurationen zu testen und die kühlen Temperaturen als Basis für die Analyse der Motor- und Reifenperformance zu nutzen. Das Feedback war durchweg positiv, insbesondere in Bezug auf die Fahrzeugbalance. Ziel war es, die ingenieurstechnischen Daten auf der Strecke zu validieren; bis zum letzten Stint hatte das Team das Setup für das Qualifying und das Rennen am Samstag finalisiert.
Samstag – Qualifying und Fan-Nähe
Der Samstag brachte einen leichten Temperaturanstieg und bot damit günstige Bedingungen für die Zeittrainings. Im Qualifying peitschten die Fahrer den KTM X-BOW GTX durch eine Serie fliegender Runden und navigierten durch den typischen Nordschleifen-Verkehr, um sich den 32. Gesamtrang und den 3. Platz in der SPX-Klasse zu sichern. Der Tradition des Nürburgrings folgend, war das Fahrerlager in der Pause für Fans zugänglich, was ihnen einen direkten Einblick in die finalen mechanischen Vorbereitungen vor dem Rennstart ermöglichte. Viele Zuschauer versammelten sich an der Box von Reiter Engineering, um die Arbeit der Mechaniker und die Präzision der Crew aus nächster Nähe zu beobachten.
Das Rennen – Klassensieg und Top-10-Ergebnis
Das Rennen erwies sich als der bisher erfolgreichste Einsatz der Saison, geprägt von einer reibungslosen Umsetzung der Teamstrategie. Marcel Marchewicz übernahm den Start mit einem Doppelstint, gefolgt von Miklas Born im dritten Turn, bevor Arne Hoffmeister das Auto im letzten Stint ins Ziel brachte.
Nach dem Rennen zeigten sich die Fahrer einig in ihrem Lob für die Weiterentwicklung des Fahrzeugs. Sie berichteten, dass die am Freitag erprobten Anpassungen und Setup-Änderungen einen signifikanten „Schritt nach vorne“ darstellten, was zu einer tadellosen Fahrbarkeit und einem konkurrenzfähigen Renntempo führte. Selbst als die Strecke in der Endphase viel befahren war, blieb das Auto berechenbar und bot viel Fahrspaß.
Die Konstanz der Fahrer, kombiniert mit der hervorragenden Arbeit der technischen Crew, ermöglichte es dem KTM X-BOW GTX, sich deutlich im Feld nach vorne zu arbeiten. Reiter Engineering überquerte die Ziellinie auf einem spektakulären 9. Gesamtrang und sicherte sich den 1. Platz in der SPX-Klasse.
Ausblick
Mit einem Klassensieg und einer Top-10-Gesamtplatzierung hat Reiter Engineering bewiesen, dass sich ihre Entwicklung wie erwartet fortsetzt. Die bei NLS3 gewonnenen Erkenntnisse werden entscheidend sein, während sich das Team auf die letzten Hürden vor dem Saisonhöhepunkt vorbereitet.