Reiter Engineering erweitert Aufgebot im Michelin Le Mans Cup in 2025

 12.03.2025

 

Nach einer starken Saison 2024 im Michelin Le Mans Cup mit den Fahrern Horst Felbermayr und Miklas Born macht Reiter Engineering den nächsten großen Schritt im Prototypen-Rennsport - und geht in der Saison 2025 mit zwei schnellen LMP3 Fahrzeugen an den Start.

 

Die Herausforderung

 

Seit dem Debüt im Michelin Le Mans Cup im Jahr 2022 hat sich Reiter Engineering als ernstzunehmender Mitstreiter etabliert. Bereits in der ersten Saison erzielte das deutsche Team mit den Fahrern Freddie Hunt und Mads Siljehaug die Vizemeisterschaft und hinterließ einen prägenden Eindruck auf die Meisterschaft.  Jetzt, nach kontinuierlicher Weiterentwicklung seitens des Teams und einer aufgerüsteten Version des Fahrzeugs ist Reiter Engineering bereit, mit dem neuen Ligier JS P325 in den Wettbewerb zurückzukehren.

Aufbauend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahren hat das Team unermüdlich hinter den Kulissen daran gearbeitet, die Performance zu optimieren, Rennabläufe zu meistern und eine Fahrer Line-up zusammenzustellen, welches konstant um Podiumsplätze und Meisterschaftspunkte kämpfen kann. Mit dem wertvollen Wissen, das über die letzten Jahre gesammelt wurde, ist Reiter Engineering nun zuversichtlich, dass das zweiköpfige Fahrzeugaufgebot die Position des Teams im hart umkämpften LMP3-Feld stärken wird.

 

Die Fahrer

 

Die Stärke des Teams liegt auch in einer ausgewogenen Fahrerbesetzung, die junges Talent mit umfangreicher Erfahrung kombiniert. 

Das Auto #77 wird von einem Familien-Duo gesteuert: Der 19-Jährige Horst Felix Felbermayr wechselt 2025 von GT-Rennen in den Prototypensport und gibt sein LMP-Debüt. Als FIA-Silber-eingestufter Fahrer bringt er bereits Erfahrung aus ACO-Meisterschaften wie der Ligier European Series mit, in der er in seiner ersten Saison Platz Vier in der Gesamtwertung belegte. Zudem sammelte er wertvolle Rennerfahrung in verschiedenen Carrera Cup Markenpokale, darunter Deutschland, Benelux und Italien. An seiner Seite fährt sein Vater Horst Felbermayr, der seine zweite Saison mit dem Team bestreiten wird. Als erfahrener Langstrecken-Fahrer hat er bereits an Meisterschaften wie der European Le Mans Series, dem Michelin Le Mans Cup und zahlreichen GT Meisterschaften teilgenommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Prototypen- und GT-Sport wird er eine wertvolle Stütze für das Team sein.

Auto #25 wird von den beiden FIA-Silber-eingestuften Fahrern Miklas Born und Bence Valint gesteuert. Born, der bereits 2024 für das Team an den Start ging, kehrt zurück, um auf seinen bisherigen Erfahrungen aufzubauen. Der 21-Jährige Schweizer bringt solide Langstreckenerfahrung mit, die er durch Teilnahmen in der GT World Challenge Europe, der NLS und dem Michelin Le Mans Cup gesammelt hat. Seine Fähigkeit, sich schnell an verschiedene Rennformate und Bedingungen anzupassen, hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

Er teilt sich das Cockpit mit dem Ungarn Bence Valint, der sein Talent sowohl in Einsitzern als auch im GT-Rennsport bewiesen hat. Der ehemalige Italienische Formel 4-Pilot machte sich vor allem in der Ferrari Challenge einen Namen, in der er 2024 im World Final in Imola den Titel gewann. Mit seiner konstanten Leistung und jungem Talent bringt Valint frische Energie und Ehrgeiz in das Team.

 

Der Kalender

 

Die Saison 2025 des Michelin Le Mans Cups besteht aus 6 Runden und beginnt vom 3. bis 5. April auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Im Rahmen der European Le Mans Series führt die zweite Runde vom 1. bis 3. Mai nach Le Castellet, bevor die Meisterschaft zu ihren Wurzeln zurückkehrt und die Fahrzeuge vom 11. bis 14. Juni auf der legendären Strecke von Le Mans antreten.

Nach einer kurzen Sommerpause kehrt die Serie vom 21. bis 23. August in Spa-Francorchamps zurück auf die Rennstrecke. Neu in den Kalender aufgenommen, erwartet Silverstone das Feld vom 11. bis 13. September, bevor das große Saisonfinale vom 16. bis 19. Oktober in Portimao stattfindet.

 

Mit einem starken Fahreraufgebot, intensiver Vorbereitung und dem klaren Ziel, um Spitzenplatzierungen zu kämpfen, blickt Reiter Engineering nun mit großer Erwartung auf die Saison 2025.